Deutsch-Spanische Elterninitiativ KiTa
Jardín infantil bilingüe (español-alemán)


español

Los Treinta Lobitos

Der Verein „Treinta Lobitos e.V.“ (auf deutsch: Dreißig Wölfchen) ist eine Initiative deutsch- und spanischsprachiger Eltern. In der Kollwitzstr. 16 (in 10405 Berlin) führt der Verein eine gleichnamige Eltern-Initiativ-Kindertagesstätte (KiTa).

Derzeit betreuen sechs ErzieherInnen 32 Kinder. Über 70% der Kinder kommen aus einem spanischsprachigen bzw. zweisprachigen Elternhaus. Die Hälfte der ErzieherInnen hat Spanisch zur Muttersprache, und alle ErzieherInnen sprechen die jeweils andere Sprache. Somit sind ideale Vorraussetzungen gegeben, um individuell auf unsere Kinder einzugehen.

Die KiTa ist täglich von 08.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Die Kinder werden in zwei altersgemischten Gruppen betreut.

Unser Konzept: Sprache ist mehr als Worte

Das pädagogische Konzept der KiTa ist gemeinsame Sache von Eltern und Erziehern. Grundsätzlich orientiert sich die pädagogische Arbeit an den Kindern, deren Alter, Bedürfnissen, Fähigkeiten und Interessen.

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass das gleichzeitige Erlernen von zwei bis drei Sprachen in frühem Kindesalter etwas Natürliches ist und automatisch erfolgt. Bei den „Treinta Lobitos“ erleben Kinder spanischsprachiger Eltern, dass Spanisch nicht nur „Mutter- oder Vatersprache“, sondern auch Kindersprache ist. Kinder aus deutschsprachigen Familien können in unserer KiTa Spanisch spielerisch erlernen.

Wir wollen, dass unsere Kinder Deutsch und Spanisch lernen – doch nicht nur das. Wir setzen darauf, dass unsere Kinder, die deutsche, die spanische und die lateinamerikanische Kultur, d. h. deren Märchen, Geschichten und Lieder, deren Feste, Bräuche, Kultur und Küche und noch vieles mehr kennen lernen. Wir wünschen uns, dass unsere Kinder sozial kompetente und weltoffene Menschen werden. Bei den „Lobitos“ bekommen sie die Möglichkeit zu erfahren, dass Anderssein nicht bedrohlich, sondern bereichernd ist. Darüber hinaus fördert Mehrsprachigkeit auch die Fähigkeit, soziale Konflikte zu lösen.

Die Finanzierung: Ohne das Engagement der Eltern und Förderer geht es nicht

Die „Lobitos“ malen, basteln, lesen, puzzeln, turnen, musizieren und verkleiden sich. Im Sommer wie Winter spielen, schaukeln und schaufeln sie im KiTa-Garten. Sie schlafen, essen, machen viel schmutzig. Die Erzieher erhalten Lohn, die Hausverwaltung die Miete. Die Kosten hierfür werden hauptsächlich aus öffentlichen Mitteln des Berliner Senats wie auch aus den Vereinsbeiträgen der Eltern aufgebracht. Darüber hinaus ist der Verein auf Spenden und Zuwendungen von Sponsoren angewiesen, um größere Anschaffungen oder Unternehmungen realisieren zu können.

Finanziell kaum zu beziffern ist der ehrenamtliche Beitrag der Eltern in etlichen praktischen Belangen: bei der alltäglichen Verwaltung und Organisation, bei der regelmäßigen Reinigung und Reparaturen, bei der aktiven Mitgestaltung von Ausflügen und Festen.

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